Bestandteile
- Kokosfasern30 %
- Pinienrinde30 %
- Perlite15 %
- Bims10 %
- Lavagestein5 %
- Sphagnum-Moos5 %
- Wurmhumus5 %
Substrat-Mischung
Luftiges Spezialsubstrat für Alocasien & Aroiden
€21,99
Available
SKU: LEAF-ALO-10L
Anwendung
In drei klaren Schritten zur passenden Anwendung deiner Mischung.
Gefäß und Pflanze für das Umtopfen vorbereiten.
Alocasia Mix locker einfüllen und nur leicht andrücken.
Nach dem Umtopfen angießen; erneut gießen, wenn die obere Schicht leicht angetrocknet ist. Überschüssiges Wasser ablaufen lassen.
Entscheidungshilfe
Luftiges Spezialsubstrat für Alocasien & Aroiden
Transparent gemischt
Die Zusammensetzung wird direkt aus den gepflegten Produktdaten geladen und bleibt dadurch auf allen Produktseiten einheitlich.
30 % Kokosfasern · 30 % Pinienrinde · 15 % Perlite · 10 % Bims · 5 % Lavagestein · 5 % Sphagnum-Moos · 5 % Wurmhumus
Volumenanteile sind Richtwerte. Pflanze, Topf, Standort und Gießverhalten können eine Anpassung erfordern.
Product knowledge
Für empfindliche Aroid-Wurzeln: luftig, strukturstabil und mit ausgewogener Feuchteführung.
Bestandteile verstehen
Funktion im SubstratStruktur, Wasserverteilung und Belüftung
Luftige Kokosfasern für Struktur, Wasserverteilung und Belüftung in Anzucht- und Zimmerpflanzensubstraten.
Funktion im SubstratStruktur und Belüftung
Aufbereitete Pinienrinde für grobe, luftige Substratstruktur bei Aroiden, Orchideen und tropischen Zimmerpflanzen.
Funktion im SubstratBelüftung und Drainage
Perlite aus expandiertem vulkanischem Gestein für Belüftung, Drainage, Anzucht und Stecklinge.
Funktion im SubstratStruktur, Belüftung und Drainage
Strukturstabiles Bimsgranulat für luftige Pflanzsubstrate, Drainage und mineralische Kultur.
Funktion im SubstratStruktur und Drainage
Natürliches Lavagranulat für stabile Poren, Drainage und strukturstarke Pflanzsubstrate.
Funktion im SubstratFeuchtigkeitsspeicherung und luftige Bewurzelung
Sphagnum-Moos für Bewurzelung, Vermehrung, Stecklinge und feuchtigkeitsliebende Aroiden.
Funktion im SubstratOrganische Nährstoff- und Humuskomponente
Wurmhumus bringt organische Substanz in eigene Pflanzsubstrate und ergänzt mineralische oder kokosbasierte Rezepturen.
Wissen in Ebenen
Pflanzsubstrat bildet den unmittelbaren Wurzelraum einer Pflanze und beeinflusst Wasserführung, Sauerstoffversorgung, Standfestigkeit und Nährstoffverfügbarkeit. Eine gute Mischung entsteht nicht durch einen einzelnen „besten“ Bestandteil, sondern durch das Verhältnis strukturgebender, wasserspeichernder und organischer oder mineralischer Komponenten. Deshalb sollte das Substrat immer zu Pflanzenart, Gefäß, Standort und Gießverhalten passen.
Kokosfasern entstehen aus der Faserhülle der Kokosnuss und werden als torffreie organische Substratkomponente genutzt. Sie helfen, Wasser gleichmäßiger zu verteilen und halten zugleich Hohlräume im Wurzelraum offen. Je nach Faserlänge und Anteil können sie sowohl feine Anzuchtmischungen als auch gröbere Zimmerpflanzensubstrate ergänzen.
Pinienrinde wird vor allem wegen ihrer groben, vergleichsweise stabilen Struktur eingesetzt. Die Stücke schaffen große Luftporen, reduzieren Verdichtung und bilden eine organische Komponente in Aroid- und Orchideenmischungen. Mit zunehmender Alterung wird Rinde langsam abgebaut, weshalb Körnung und Mischungsanteil zur Kulturform passen sollten.
Perlite entsteht aus expandiertem vulkanischem Glas und ist besonders leicht. Im Substrat vergrößert es den Porenraum, lockert feinere Bestandteile auf und erleichtert den Abfluss überschüssigen Wassers. Es eignet sich vor allem als Struktur- und Belüftungskomponente; wegen seines geringen Eigengewichts kann es bei sehr groben Mischungen mit der Zeit nach oben wandern.
Bims ist ein poröses vulkanisches Gestein mit vielen feinen Hohlräumen. In Pflanzsubstraten dient es vor allem als dauerhafter Strukturgeber: Es hält Poren offen, verbessert die Sauerstoffversorgung im Wurzelraum und kann Feuchtigkeit in seiner Oberfläche puffern, ohne die Mischung stark zu verdichten. Besonders in Aroid-, Kakteen-, Sukkulenten- und mineralischen Mischungen ist Bims sinnvoll, wenn langfristige Struktur wichtiger ist als ein hoher organischer Anteil.
Lavagestein ist ein poröses, formstabiles Vulkangestein. Es verbessert die mechanische Struktur eines Pflanzsubstrats, schafft Luftkanäle und unterstützt den Wasserabzug. Durch sein höheres Gewicht stabilisiert es Gefäße und Mischungen stärker als sehr leichte Zuschläge wie Perlite.
Sphagnum-Moos kann ein Vielfaches seines Eigengewichts an Wasser aufnehmen und bleibt bei lockerer Verwendung dennoch gut belüftet. Dadurch ist es besonders für Stecklinge, Luftwurzeln, Bewurzelung und feuchtigkeitsliebende Pflanzen geeignet. Zu stark verdichtet oder dauerhaft wassergesättigt verliert es jedoch einen Teil seines Luftvorteils.
Wurmhumus entsteht durch die Verarbeitung organischer Materialien durch Kompostwürmer. Er bringt feine Humusstoffe und pflanzenverfügbare Nährstoffe in eine Mischung und kann die biologische Aktivität unterstützen. Weil Wurmhumus deutlich feiner als mineralische Strukturgeber ist, wird er in luftigen Zimmerpflanzensubstraten meist nur als ergänzende Nährstoff- und Humuskomponente eingesetzt.
Der LEAFer Alocasia Mix verbindet hohe Luftführung mit einer ausgeglichenen Feuchtigkeitsspeicherung. So bleiben die Wurzeln mit Sauerstoff versorgt, ohne dass das Substrat zu schnell vollständig austrocknet.
Beim Umtopfen locker einfüllen und nicht stark verdichten. Erst gießen, wenn die obere Substratschicht leicht angetrocknet ist. Überschüssiges Wasser immer ablaufen lassen.
Erhältlich in 2 L, 5 L und 10 L.
Diese Mischung ist gebrauchsfertig. Wähle sie nach Pflanzenart, Topf und deinem Gießverhalten aus. Wie viel du brauchst, hängt vor allem davon ab, wie viel Raum zwischen Wurzelballen und neuem Gefäß aufzufüllen ist. Die Literangabe bezeichnet die Substratmenge; sie ist keine Zusage für eine bestimmte Anzahl von Pflanzen.
Die Wasserführung verändert sich gegenüber alter, verdichteter Erde. Kontrolliere daher die tatsächliche Ballenfeuchte und passe das Gießen an Wachstum, Licht und Temperatur an. Mehr Substrat und ein größerer Topf bedeuten nicht automatisch bessere Bedingungen.
FAQ
Fertige Aroid-Substratmischung Geeignet für: Alocasia, Aroiden, empfindliche Tropenpflanzen.
Gefäß und Pflanze für das Umtopfen vorbereiten. Alocasia Mix locker einfüllen und nur leicht andrücken. Nach dem Umtopfen angießen; erneut gießen, wenn die obere Schicht leicht angetrocknet ist. Überschüssiges Wasser ablaufen lassen.
Du erhältst eine bereits gemischte Rezeptur für den genannten Einsatzbereich. Für eine selbst zusammengestellte Mischung nutze den separaten Substrat-Konfigurator.
Entscheidend ist der freie Raum im neuen Gefäß nach Abzug des vorhandenen Wurzelballens. Die ausgewählte Litergröße ist die Bestellmenge, keine feste Anzahl von Umtopfungen.
Nein. Auch ein luftiges Substrat benötigt einen passenden Topf und einen angepassten Gießrhythmus. Prüfe vor dem Gießen die Feuchtigkeit und vermeide stehendes Wasser im Übertopf.
Matched to the use case
Substrat, Strukturmaterial und Umtopfunterlage für Aroiden
Mineralische Struktur für luftige Wurzeln
Grobe Rindenstruktur für luftige Wurzeln
Arbeitsunterlage für sauberes Umtopfen und Mischen
Product details
Der LEAFer Alocasia Mix verbindet hohe Luftführung mit einer ausgeglichenen Feuchtigkeitsspeicherung. So bleiben die Wurzeln mit Sauerstoff versorgt, ohne dass das Substrat zu schnell vollständig austrocknet.
Beim Umtopfen locker einfüllen und nicht stark verdichten. Erst gießen, wenn die obere Substratschicht leicht angetrocknet ist. Überschüssiges Wasser immer ablaufen lassen.
Erhältlich in 2 L, 5 L und 10 L.
Diese Mischung ist gebrauchsfertig. Wähle sie nach Pflanzenart, Topf und deinem Gießverhalten aus. Wie viel du brauchst, hängt vor allem davon ab, wie viel Raum zwischen Wurzelballen und neuem Gefäß aufzufüllen ist. Die Literangabe bezeichnet die Substratmenge; sie ist keine Zusage für eine bestimmte Anzahl von Pflanzen.
Die Wasserführung verändert sich gegenüber alter, verdichteter Erde. Kontrolliere daher die tatsächliche Ballenfeuchte und passe das Gießen an Wachstum, Licht und Temperatur an. Mehr Substrat und ein größerer Topf bedeuten nicht automatisch bessere Bedingungen.